Der Mauritius-Reiseführer

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    Klima und Reisezeit

    Zeitunterschied, Reisezeit und Wetter: Hauptsaison November bis Januar, Zyklone vor allem von Januar bis März, im Winter tagsüber 22 bis 28 °C.

    Zeit

    Mauritius liegt ganzjährig in der Zeitzone UTC+4 und stellt die Uhren nicht um; eine Sommerzeit gab es zuletzt von Oktober 2008 bis März 2009. Die Uhren in Mauritius gehen deshalb zur deutschen Winterzeit (MEZ) drei Stunden vor, zur deutschen Sommerzeit (MESZ) zwei Stunden.

    Beste Reisezeit

    Welche Zeit ist nun die beste, um einen Urlaub in Mauritius zu planen? Generell hat Mauritius ganzjährig gute Wetterbedingungen. Ausnahme sind die Monate Januar bis März, da es in dieser Zeit zu Zyklonen und immer wieder zu Regengüssen auf der Insel kommen kann; am regenreichsten sind Februar und März. Die Hauptsaison liegt zwischen November und Januar.

    In dieser Zeit herrscht der mauritische Sommer (offiziell November bis April), in dem es schon mal locker Temperaturen über 30 °C geben kann. Außerdem ist der Sommer die feuchteste Jahreszeit, es herrscht also eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit, die man nicht unterschätzen sollte. Im mauritischen Winter (grob von Mai bis Oktober) sind die Temperaturen etwas kühler. Tagsüber liegen sie an der Küste in der Regel zwischen 22 °C und 28 °C, nachts kann es auf rund 16 °C abkühlen. Die Wassertemperaturen sind ganzjährig zum Baden geeignet. Allerdings kann es passieren, dass einen der eine oder andere Mauritier komisch anschaut, wenn man im Winter im (für unsere Verhältnisse warmen) Meer schwimmen geht.

    Aktuelle Wetterinformationen finden Sie jederzeit online. Gerade im Sommer ändert sich das Wetter aber oft schlagartig und kann von Ort zu Ort unterschiedlich sein. Informieren Sie sich daher immer über die lokale Wetterlage Ihres Ausflugsziels.

    Wetterwarnungen

    Der Zyklon Batsirai östlich von Madagaskar am 2. Februar 2022; Mauritius und Réunion sind umrandet
    Der Zyklon Batsirai östlich von Madagaskar am 2. Februar 2022; Mauritius und Réunion sind umrandet Foto: MODIS Land Rapid Response Team, NASA GSFC, Public domain

    Von Mauritius kennt man das subtropisch angenehme Wetter, und zum Glück liegt die Insel so günstig, dass ein Zyklon sie eher selten direkt trifft. Oft ist man hier nur von den Ausläufern eines Zyklons betroffen. Zyklone entstehen im Sommer: Die meisten Stürme, die der Insel nahe kamen, zogen zwischen Januar und März vorbei, am häufigsten im Februar, vereinzelt auch schon im November oder Dezember; das Auswärtige Amt nennt als Zyklonsaison November bis Mai.

    Der Wetterdienst Mauritius Meteorological Services warnt in vier Klassen (I bis IV). Sie richten sich nach der Vorwarnzeit, nicht nach der Stärke des Sturms: Klasse I wird 36 bis 48 Stunden vor dem erwarteten Eintreffen von Böen mit 120 km/h ausgegeben, Klasse II und III möglichst zwölf bzw. sechs Tageslichtstunden vorher, und Klasse IV gilt, sobald solche Böen gemessen werden und anhalten. Bei erhöhtem Zyklonrisiko oder starkem Regen werden im ganzen Land Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Informieren Sie sich vor Ort in Ihrem Hotel oder online über die Wetterlage. Die Wetterseite des mauritischen Wetterdienstes fasst wichtige Informationen zusammen. Außerdem kann man auf einer Wetterkarte das Wettergeschehen live beobachten.