# Feiertage in Mauritius

> Tabelle der staatlichen Feiertage auf Mauritius, dazu Berichte zu Ganesh Chaturthi, Divali, Chinesischem Neujahr, Maha Shivaratree und Thai Poosam.

Mit rund 15 staatlichen Feiertagen im Jahr hat Mauritius vergleichsweise viele. Das liegt an den verschiedenen Kulturen auf der Insel, in denen die unterschiedlichsten Religionen zusammenkommen. Ein großer Teil der mauritischen Bevölkerung hat indische Wurzeln. Nach dem Zensus von 2022 bekennen sich knapp 48 % der Bevölkerung zum Hinduismus, rund 32 % zum Christentum, in der Regel dem katholischen, und gut 18 % zum Islam. Zu den Christen zählen vor allem die Afro-Mauritier oder auch Kreolen und die Europäer. Kleinere Gruppen, etwa Buddhisten unter den Mauritiern chinesischer Herkunft, kommen hinzu. Obwohl so verschiedene Hauptreligionen auf einer so kleinen Insel zusammentreffen, verläuft das Leben hier ausgesprochen friedlich. Trotzdem lassen sich nach wie vor Gruppen erkennen, die sich aufgrund ihrer Abstammung und ihres Glaubens zusammengeschlossen haben.

Jede dieser Religionen hat natürlich eigene Rituale und Feierlichkeiten. So kommt es, dass der Feiertag einer Religion von ganz Mauritius gefeiert wird.

## Staatliche Feiertage in Mauritius

| Datum | Feiertag |
| --- | --- |
| 1. und 2. Januar | Neujahr |
| Januar/Februar | Thai Poosam Kavadee |
| 1. Februar | Abschaffung der Sklaverei |
| Januar/Februar | Chinesisches Neujahr |
| Februar/März | Maha Shivaratree |
| 12. März | Tag der Unabhängigkeit und der Republik, Nationalfeiertag |
| März/April | Ougadi, Neujahr nach dem südindischen Kalender |
| 1. Mai | Tag der Arbeit |
| 15. August | Mariä Himmelfahrt; wechselt sich jährlich mit Allerheiligen ab (2025 Allerheiligen, 2026 Mariä Himmelfahrt) |
| August/September | Ganesh Chaturthi |
| Oktober/November | Divali – Lichterfest |
| 1. November | Allerheiligen; wechselt sich jährlich mit Mariä Himmelfahrt ab |
| 2. November | Ankunft der indischen Vertragsarbeiter, zur Erinnerung an die ersten indischen Arbeiter, die 1834 nach Mauritius kamen |
| 25. Dezember | Weihnachten |
| Beweglich | Eid al-Fitr, Ende des Ramadan. Das Datum wird nach dem Stand des Mondes bestimmt und kann sich bis einen Tag vorher noch verschieben. |

Die Termine der beweglichen Feiertage legt die Regierung jedes Jahr neu fest; die offizielle Liste steht beim [Prime Minister's Office](https://pmo.govmu.org/SitePages/ViewAllPublicHolidays.aspx).

[Video auf YouTube ansehen](https://www.youtube.com/watch?v=px7HPryz9bk)

Einige dieser religiösen Feste im Einzelnen:

## Ganesh Chaturthi

An diesem Tag wird der Geburtstag Ganeshas gefeiert, der hinduistischen Gottheit der Weisheit und der Intelligenz. Der Feiertag liegt je nach Stand des Mondes zwischen Ende August und Mitte September.

Zur weiteren Erläuterung ein kleiner Erfahrungsbericht:

![Ganesha-Statue mit betenden Gläubigen am Wasser](https://www.xn--der-mauritius-reisefhrer-ftc.de/photos/commons/feiertage-ganesha-statue.jpg "Foto: air babble from England · CC BY 2.0 · https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ganesha_deity_in_Mauritius.jpg · https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/")

Einige mauritische Freunde von uns fragten, ob wir Lust hätten, den Geburtstag von Ganesha mitzufeiern. Ich hatte mich sehr für den Hinduismus interessiert und freute mich über die Einladung, die bereits eine Woche vor dem eigentlichen Feiertag kam. Und nun ging das Training los. Jeden Abend fuhren wir ins nächstgelegene Dorf und nahmen an den Gebeten und Tänzen zu Ehren des Gottes Ganesh teil, die hauptsächlich zur Übung für den großen Abschlusstag der Feierlichkeiten dienten. In einem kleinen Häuschen einer Familie fanden wir uns alle, etwa 20 Leute, jeden Abend für ein bis zwei Stunden zum Tanzen und Beten zusammen. In diesem Haus wie an vielen anderen Plätzen und Tempeln wurden Ganesha-Statuen aus Lehm angefertigt und aufgestellt. Diese werden während der Abschlusszeremonie im Meer am Strand von Flic en Flac versenkt, so wurde uns erklärt. Die Kreistänze bestanden aus recht einfachen Schrittkombinationen und wurden von Männern und Frauen abwechselnd um eine kleine Gruppe musizierender Männer herum getanzt. Alle waren sehr freundlich und zuvorkommend zu uns und freuten sich über unsere Teilnahme. Die Frauen suchten Saris, die indischen Gewänder, für uns zusammen, nähten uns passende Blusen und legten farblich passende Armreifen zurecht.

Endlich begann der große Tag. Wir waren sehr aufgeregt, schließlich war es etwas ganz Neues für uns. Bereits am frühen Nachmittag fuhren wir zu dem Haus und wurden von den Frauen angekleidet, frisiert und geschminkt. Gegen 17 Uhr ging es los. Nach und nach kamen alle Tänzer zusammen, alle in indischen Gewändern und sehr schön zurechtgemacht. Viele hatten Körbe mit verschiedensten Früchten als Opfergabe für Ganesha dabei. Nachdem wir den Einstiegstanz getanzt hatten, stiegen wir gemeinsam in einen großen Bus. Die ganze Gruppe sang, tanzte und war einfach nur fröhlich. So fuhren wir die ganze Nacht über die Insel, von Tempel zu Tempel, stiegen aus, führten unsere Tänze auf, bekamen eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken und fuhren weiter. In den Tempeln trafen wir zum Teil andere Tanzgruppen und Zuschauer. Als einzige Touristen in Saris fielen wir natürlich total auf, aber alle empfingen uns sehr nett und freuten sich über unsere Teilnahme. Am Ende der Nacht waren wir von der ganzen Tanzerei total müde, und es war schon 5 Uhr morgens, als wir wieder zu Hause ankamen.

Damit war es aber noch nicht getan. Am nächsten Tag sollte die Tanzgruppe nach Flic en Flac pilgern, und wir wollten dort zu ihr stoßen. Als wir uns herrichten wollten, tauchte das erste Problem auf: Keiner von uns wusste mehr, wie man den Sari richtig anzieht. Nachdem wir endlich, mit großen Schwierigkeiten, eingekleidet waren, machten wir uns auf den Weg zum Strand. Hier wurde weiter getanzt und gesungen, und abschließend wurden die Ganesha-Statuen aus Lehm in einer großen Zeremonie im Meer versenkt, begleitet von einem Gebet, das über Lautsprecher über den ganzen Strand schallte. Es war eine tolle und einmalige Atmosphäre.

## Divali – Lichterfest

![Mit Lichterketten geschmücktes Haus zu Divali](https://www.xn--der-mauritius-reisefhrer-ftc.de/photos/commons/feiertage-divali-lichter.jpg "Foto: carrotmadman6 · CC BY 2.0 · https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mauritius_Divali_Diwali_Lighting_and_Decorations_2010.jpg · https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/")
![Hausgemachtes Gebäck zu Divali](https://www.xn--der-mauritius-reisefhrer-ftc.de/photos/commons/feiertage-divali-suessigkeiten.jpg "Foto: carrotmadman6 · CC BY 2.0 · https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mauritius_Diwali_Divali_homemade_delicacies_food_2010.jpg · https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/")

Auch Divali ist eine hinduistische Feierlichkeit. Durch den großen indischen Einfluss auf Mauritius hat das Lichterfest hier eine ähnlich große Bedeutung wie in Indien. Divali wird zu Ehren des Sieges von Rama über Ravana gefeiert, ebenso zu Ehren des Gottes Krishna für den Sieg über den Dämon Narakasuran. Kurz gesagt, es betont den Sieg des Guten über das Böse, des Lichts über die Dunkelheit. Auf der ganzen Insel werden an diesem Tag und auch schon einige Tage vorher die Häuser mit Lichtern aller Art geschmückt. Es glitzert und funkelt überall. Die Lichter dienen der Freude, symbolisieren den Beginn des Sommers und sollen die Dämonen vertreiben. Alle hinduistischen Familien backen für den Tag Süßigkeiten, Kekse und Kuchen und verteilen sie abends in kleinen Tütchen an Freunde und Nachbarn aller Glaubensrichtungen, um zu teilen, gemeinsam fröhlich zu sein und den Einklang der verschiedenen Religionen auf Mauritius zu ehren.

## Chinesisches Neujahr

Das Datum hängt vom chinesischen Kalender ab und verschiebt sich somit von Jahr zu Jahr. Rot ist für die Chinesen die Farbe der Fröhlichkeit und des Glücks und dominiert deshalb die Neujahrsfeiern. Abends wird in den Familien reichlich aufgetischt und ausgiebig zusammen gegessen. Während des Essens bekommen alle Kinder der Familie einen roten Umschlag mit Geld darin. Später werden jede Menge Böller und Kracher angezündet, um böse Geister zu vertreiben. Jedes Jahr steht je nach Kalender ein anderes Zeichen des chinesischen Tierkreises im Mittelpunkt: 2026 war es z. B. das Jahr des Pferdes, 2009 das Jahr des Ochsen.

## Maha Shivaratree (Die Nacht Shivas)

![Mit Blumen geschmückte Kanwars an Maha Shivaratree](https://www.xn--der-mauritius-reisefhrer-ftc.de/photos/commons/feiertage-shivaratree-kanwar.jpg "Foto: carrotmadman6 from Mauritius · CC BY 2.0 · https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DSCN1398_2_%285491875795%29.jpg · https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/")

Maha Shivaratree gehört zu den bedeutendsten Hindu-Festen der Insel. Hindus aus ganz Mauritius pilgern während des mehrtägigen Festes ins Landesinnere. Ziel der Pilgerreise ist [Grand Bassin](https://www.xn--der-mauritius-reisefhrer-ftc.de/grand-bassin/). Das Fest richtet sich nach dem hinduistischen Mondkalender und fällt jedes Jahr auf ein anderes Datum im Februar oder März (2026 auf den 15. Februar, 2027 auf den 6. März). Die Pilgerschaft zu dem heiligen See kann, je nach Ausgangspunkt, mehrere Stunden bis zu drei Tage dauern. Viele Gläubige beginnen ihre Wallfahrt in Vacoas. Von dort aus dauert es etwa drei bis vier Stunden, bis man Grand Bassin erreicht hat. Die meisten Pilger sind während der Reise weiß gekleidet und tragen oft zu zweit oder zu viert die sogenannten «Kanwars» mit sich. Dabei handelt es sich um aus Bambus gebaute, bunt geschmückte Modelltempel, die zu Ehren der Gottheit mitgetragen werden. Die Planung und Vorbereitung beginnt oft schon Wochen vor dem eigentlichen Fest. Unter anderem werden die «Kanwars» gebaut. Außerdem fasten die Teilnehmer mindestens eine Woche lang, wobei das Fasten als Verzicht auf Fleisch und Alkohol verstanden wird. Nachdem Grand Bassin erreicht ist, finden vor allem abends und nachts rund um den See verschiedene Gebete statt, und es werden Opfergaben zu Ehren des Gottes Shiva dargebracht.

![Feiertage in Mauritius](https://www.xn--der-mauritius-reisefhrer-ftc.de/photos/images/articles/mauritius-feiertage/IMG_4777.JPG)

### Erlebnisbericht: Maha Shivaratree 2010

Am 12. Februar 2010 fand das mehrtägige Pilgerfest Maha Shivaratree statt, die «große Nacht Shivas», bei der Tausende Gläubige zum Grand Bassin pilgern! Schon mehrfach hatte ich von der bedeutenden Pilgerschaft gelesen und war ganz gespannt darauf, das Ganze mitzuerleben. So ging es zusammen mit drei Freundinnen (aus Gründen der Bequemlichkeit nicht zu Fuß, sondern mit dem Auto) gen Süden. Um nicht in einen Stau zu geraten, machten wir uns schon um 6 Uhr früh auf den Weg zum Grand Bassin. Etwas müde, aber beeindruckt von einem wunderschönen Sonnenaufgang, erreichten wir ohne Probleme unser Ziel und konnten unser Auto direkt vor Ort parken, was zu späterer Stunde nicht mehr möglich gewesen wäre. Da Grand Bassin im Hochland liegt und Regen hier an der Tagesordnung ist, packten wir zunächst Regenjacke und Schirm aus.

«An Maha Shivaratree regnet es immer», hören wir einen Pilger sagen. Doch beim Anblick der 33 Meter hohen Shiva-Statue ist das Hundewetter schnell vergessen. Vor der gewaltigen Statue legen die Gläubigen Opfergaben wie Bananen und Kokosnüsse nieder, zünden Räucherstäbchen an und beten zu ihrer Gottheit. Seitlich der Statue kommen kleine Affen aus dem Gebüsch, die auf die Gunst der Stunde warten. So kann manch ein Wallfahrer nicht widerstehen, den Tieren eine Banane zuzuwerfen. Am Rande der Straße sind verschiedene Stände von Organisationen aufgebaut, die Interessierten Erläuterungen über Meditation, Karma und Hinduismus geben. Dazu gibt es passende Shiva-Souvenirs, etwa Aufkleber und T-Shirts mit der Aufschrift «Om namah Shivaya» – «Ehre sei dem Shiva». Ein großes Banner mit der Aufschrift «Discover the Secrets of Lord's Divine Cuisine» weist auf einen Essenstand hin, der kostenlose Mahlzeiten an die Pilger ausgibt, die sich in langen Schlangen aufgereiht haben und geduldig auf ihr Essen warten.

Nicht weit entfernt befindet sich der heilige See. Geschätzte 400.000 Hindus und Angehörige anderer Religionen sind in den vergangenen Tagen und Nächten hierhin gepilgert. Der See ist vom vielen Regen übergelaufen, und die unzähligen Hindus stehen in ihren bunten, traditionellen Gewändern bis zu den Knöcheln im Wasser, wo sich eigentlich der Gehweg rund um das heilige Gewässer befindet. Auch hier werden Blumen und Früchte niedergelegt, und der Duft von Räucherstäbchen erfüllt die Luft. In den Haupttempeln und vor den Statuen der Gottheiten Ganesha, Mutter Ganga und Hanuman befinden sich Massen von Menschen, die darauf warten, auch hier ihre Opfergaben darzubieten. Dabei lassen sich die Gläubigen von den neugierigen Touristen nicht stören. Ganz im Gegenteil: Egal, welchem Pilger wir Fragen zu dem Fest stellen, wir bekommen immer eine ausführliche und freundliche Antwort.

So erfahren wir zum Beispiel, dass am letzten Tag von Maha Shivaratree eine ganz besondere Atmosphäre herrschen soll: Ab Eintritt der Dämmerung bis tief in die Nacht wenden sich die Gläubigen mit einer besonderen Gebetsreihe an ihren Gott Shiva. In jener Nacht des dunkelsten Neumondes ist ihnen eine tiefere Verbindung mit dem Mond und somit Shiva möglich. Der Mond hat eine wichtige Bedeutung im Hinduismus. Ebenso wie die menschliche Psyche hat der Mond insgesamt 16 Phasen. Wegen des abnehmenden Monds sind an Maha Shivaratree schon 15 Phasen verschwunden. Die sechzehnte soll durch die Zeremonien und Rituale überwunden werden, denn erst wenn der Geist vollkommen überwunden ist, ist der Mensch befreit und eins mit dem Göttlichen. Um dies zu erreichen, werden bestimmte Rituale vollzogen. Hierzu gehört beispielsweise, dass die Gläubigen vor der Pilgerreise fasten. Am Ufer des Grand Bassin schöpfen sie das heilige Wasser mit Bechern und Flaschen ab, um anschließend die Shiva-Statuen als Zeichen ihrer Verehrung damit zu begießen. Ein weiteres wichtiges Ritual ist das Übergießen des Shiva Lingam, eines anikonischen Symbols für Shiva, mit dem heiligen Wasser. Gleichzeitig werden die als heilig geltenden Blätter des Bel-Baumes über den Lingam gestreut.

Das Beobachten der verschiedenen Zeremonien und das Erleben der Atmosphäre am Grand Bassin ist eine ganz besondere Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Mittlerweile ist es schon Mittag, und es herrscht strahlender Sonnenschein. Mehr und mehr Menschen strömen nun zu dem heiligen See. Voller Eindrücke und überwältigt von der andächtigen Stimmung begeben wir uns wieder auf den Heimweg, glücklich darüber, Maha Shivaratree miterlebt zu haben. Aber beim nächsten Mal wird zu Fuß gepilgert!

![Feiertage in Mauritius](https://www.xn--der-mauritius-reisefhrer-ftc.de/photos/images/articles/mauritius-feiertage/IMG_4750.JPG)

## Tag der Unabhängigkeit

Gefeiert wird die Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1968. Seit 1992 ist Mauritius außerdem eine Republik, deshalb heißt der Feiertag offiziell «Independence and Republic Day».

## Thai Poosam Kavadee

Hierbei handelt es sich um ein Fest der Tamilen, die ihre Ursprünge in Südindien haben. Das Fest wird zu Ehren der Gottheit Muruga, des Gottes des Krieges, gefeiert. Die Vorbereitungen für das Thai Poosam Kavadee beginnen bereits neun Tage vor der eigentlichen Feier in Form von Fasten, dem Verzicht auf Alkohol und Sex sowie ausgiebigen Meditations- und Yogaübungen. Zusätzlich wird das Kavadee, ein aufwendig geschmücktes Joch aus Holz, angefertigt. Während der Feier, die zunächst mit einer Pilgerung vom Tempel zum nächsten Fluss beginnt, befinden sich die Teilnehmer und Kavadeeträger in einem intensiven Trancezustand. Die Gläubigen laufen zum Teil in Schuhen mit spitzen Nägeln zur Fußsohle hin. Den Männern und auch den Frauen werden bei der Abschlusszeremonie am Ufer Silbernadeln durch Gesicht und Körper gestochen. Andere bekommen kleine Haken durch den Körper, um die Kavadees hinter sich herzuziehen. Nach der Abschlussprozedur wandern die Glaubensgruppen zurück zu den Tempeln. Die Bedeutung der Prozeduren liegt darin, zu beweisen, dass die Menschen fähig sind, das Böse zu überwinden und die Gottheiten nachzuahmen. Während der gesamten Feier fließt kein Blut und es gibt keine Verletzungen, was die Teilnehmer damit erklären, dass die Gottheit Muruga sie beschützt. Trotzdem sind enorme Körperbeherrschung und Disziplin Voraussetzung, um diese Prozeduren über sich ergehen zu lassen.

Quelle: https://www.xn--der-mauritius-reisefhrer-ftc.de/feiertage/
