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PAWS - Protection of Animals Welfare Society in Mauritius |
Tierschutz - Tierschutz in Mauritius
PAWS – Protection of Animals Welfare Society
Die NGO PAWS wurde 1999 von einer kleinen Gruppe Tierliebhaber in Mauritius gegründet, welche die zum Teil schrecklichen Bedingungen der häuslichen und streunenden Hunde und Katzen in Mauritius nicht mit ansehen konnten. Der schlechte Umgang und die Ignoranz, die die Einwohner zum Teil gegenüber Tieren aufbringen, konnten sie nicht akzeptieren.
Ein Grund, warum die Situation der Hunde und Katzen in Mauritius so inakzeptabel ist, ist die Tatsache, dass es auf Mauritius kein Tierschutzgesetz gibt. Und dieses ist der erste Ansatz von PAWS. Sie versuchen ein Gesetz für den Tierschutz zu entwerfen und in der Gesetzgebung zu verfestigen.
Straßenhunde und -katzen
Straßenhunde und zu einem geringeren Anteil auch heimatlose Katzen sind in
Mauritius allgegenwärtig. Viele von ihnen können sich mithilfe von
Essensresten und dem Fangen von Ratten und Mäusen ernähren. Es gibt
jedoch auch viele kranke und unterernährte Tiere, auch werden viele Opfer
von Verkehrsunfällen. Die Einheimischen reagieren sehr unterschiedlich auf
die Streuner. Einige respektieren und füttern die Tiere, mitunter auch aus
religiösen Gründen. Anderen wiederum ist das Schicksal und das Leid dieser
Tiere nicht bewusst.
Der Staat versucht das Problem durch Fangen und Töten der Tiere zu lösen.
Fahrzeuge der „Dog Control Unit“ der MSPCA sind nach eigenen Angaben in
jedem Ort mindestens einmal pro Woche „aktiv“. Dabei haben sie sich zum
Ziel gesetzt, mindestens 3000 Tiere monatlich zu töten.
In Mauritius gibt es kein Tierschutzgesetz.
PAWS – Protection of Animals Welfare Society
PAWS ist die derzeit einzige Tierschutzorganisation in Mauritius und versucht
mit leider sehr begrenzten Mitteln, dem Problem der Straßenhunde auf
„humanem“ Wege entgegenzuwirken.
PAWS sterilisiert die Tiere der Einheimischen zum Selbstkostenpreis,
umgerechnet ca. 20 Euro pro Tier. In finanziell guten Zeiten konnte PAWS mit
einer mobilen Tierklinik über die Insel reisen und der armen Bevölkerung die
Sterilisationen sogar umsonst anbieten.
Ein weiterer Ansatz von PAWS sind verschiedene Aufklärungskampagnen, die
in Schulen und anderen Einrichtungen in Mauritius durchgeführt werden.
Hierbei ist das Ziel den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit
Tieren zu vermitteln und ihnen die Bedeutung von Sterilisationen klar zu
machen.
PAWS besitzt auch ein kleines Tierheim in Belle Rive, nahe Curepipe, das
jedoch ständig überfüllt ist. Denn leider gibt es in Mauritius zu wenig
Menschen, die an einem Mischlingshund oder an einer Katze interessiert sind.
Ein Tierheim im Norden der Insel, in dem Dörfchen Vale ist in Planung.
Wie können Sie helfen?
Spenden sind der Organisation eine große Hilfe. PAWS hat große
Probleme mit der Finanzierung. Sie können am besten direkt in Mauritius per
Banküberweisung spenden (Bankverbindung finden Sie unten).
Werden Sie Flugpate.
Manchmal zieht ein Straßenhund „das große Los“ und wir von einem
Touristen adoptiert, der diesen gerne mit nach Deutschland nehmen möchte.
Wenn Sie diesen Hunden helfen möchten und mit Condor fliegen können
Sie sich als Flugpate anbieten. Sie haben keine Unkosten und müssen
lediglich den Hund am Flughafen mit einchecken und nach der Landung
wieder abholen. Dort wird er dann von den neuen Besitzern in Empfang
genommen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der deutschen Tierärztin
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.
Sie möchten einen Hund / eine Katze mitnehmen..
Generell ist es ohne großen Aufwand möglich, einen Hund mit nach
Deutschland zu nehmen, vorausgesetzt es stehen Flugpaten zur Verfügung
oder es verbleiben noch 3 Wochen bis zum Abflug. Das Tier benötigt lediglich
eine mindestens 21 Tage alte Tollwutimpfung, einen Mikrochip und sollte
nicht krank sein. Ein paar Tage vor Abflug muß dann von der
Veterinärbehörde in Reduit noch ein Tierärztliches Gesundheitszeugnis
ausgestellt werden (hier die aktuellen Bestimmungen:
http://europa.eu/legislation_summaries/food_safety/veterinary_checks_and_f
ood_hygiene/f83009_en.htm). Mit einem Flugpaten kann der Hund dann mit
Condor nach Deutschland fliegen. Für weitere Informationen können sie sich
per email an
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wenden.
PAWS sucht stets Tierärzte, die Sterilisationen durchführen können. Wenn
Sie für mindestens sechs Monate gegen ein kleines Entgelt und freie
Unterkunft bei PAWS tätig sein können, ist dies eine große Unterstützung für
PAWS in Mauritius. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an PAWS.
Auf der Facebookseite: „Tierschutz Mauritius“ finden sie aktuelle
Informationen zum Thema Tierschutz in Mauritius und können ihre eigenen
Erfahrungen mit anderen teilen.
Kontakt
www.pawsmauritius.org
Telefon: (00230) 686 9464
oder Mobiltelefon (00230) 727 5365
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Bankverbindung:
PAWS (Protection of Animals Welfare Society)
HSBC - Curepipe - Mauritius
A/C No.: 006-071922-006
Swift Code: HSBCMUMU
bei Auslandsüberweisungen:
IBAN No: A/C-MU6 00706006071922006000MUR
Swift Code: HSBC MUMU,
Versuchsaffenzucht in Mauritius
Als weltweiter Exporteur Nr. 1 für Versuchsaffen steht das Land im
Kreuzfeuer zahlreicher internationaler Tierschutzorganisationen, die den
Wildfang, die Haltung und den Transport der Affen kritisieren.
Bioculture, Noveprim und Biodia sind die drei großen Firmen, die mit dem
Handel von Versuchsaffen ca. 20 Millionen US Dollar jährlich verdienen.
Wilde Affen sind aufgrund des Artenschutzrechts international streng
geschützt. Auf Mauritius werden die Tiere jedoch als „Schädlinge“ eingestuft.
Ihr Fang und Export wird mit dem Argument begründet, dies diene dem
Schutz landwirtschaftlicher Anbauflächen und der heimischen Fauna.
Weitere Informationen gibt es z.B. beim Deutschen Tierschutzbund
(www.tierschutzbund.de/versuchsaffen_importe.html)
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